DAS VATERUNSER – MEHR ALS „NUR“ EIN GEBET! – WIR-BITTEN (MATT 6,11-13)

Hier nun der letzte Eintrag zum Vaterunser.

Einführung:

Am Anfang dieser Serie hatte ich kurz die Frage aufgeworfen „Wenn Gott schon alles weiß, warum dann noch beten?“ Diese Frage kann natürlich wesentlich ausführlicher beantwortet werden, aber ich möchte mich hier auf 2 Aspekte beschränken: (1) durch Gebet suchen wir die Nähe Gottes, um so Gemeinschaft mit Ihm zu haben (auch unser Herz und unsere Gesinnung nach Seiner zu richten) und (2) im Gebet lernen wir uns selbst besser kennen (z.B. Was habe ich für eine Vorstellung von Gott, Seiner Persönlichkeit, Seinem Willen etc.?)

Wenn wir dies alles aus eigenen Stücken machen könnten, so bräuchten wir nicht zu beten. Jedoch brauchen wir Gottes Hilfe nach seinem Willen zu leben.

Wir kommen nun zum letzten Teil des Vaterunsers, den sog. Wir-Bitten. Die Wir-Bitten sind allumfassend. Sie beschreiben unsere physischen, geistlichen und moralischen Bedürfnisse:[1] (1) das tägliche Brot deckt das Physische, (2) die Vergebung das Geistliche und (3) Schutz vor Versuchung das Moralische. Gott ist an unserem ganzen Sein interessiert – nicht nur an unserer Seele.

Bevor wir zurück zum Text des Matthäusevangeliums kommen, möchte ich noch kurz drei Verse im Buch der Sprüche betrachten:

Gott, zwei Dinge erbitte ich von dir, verweigere sie mir nicht, bevor ich sterbe.

Bewahre mich davor, andere zu belügen oder zu betrügen. Und lass mich weder arm noch reich werden, sondern gib mir gerade so viel, wie ich brauche.

Denn wenn ich reich werde, könnte ich dich verleugnen und sagen: »Wer ist der Herr?« Und wenn ich zu arm bin, könnte ich stehlen und so den heiligen Namen Gottes in den Schmutz ziehen. (Sprüche 30,7-9)

Auch hier können wir ein Gebet erkennen, welches sich auf das Grundlegende bezieht (gleiches werden wir in Kürze in der Bitte um unser tägliches Brot sehen).

Darüber hinaus sehen wie auch hier das Zusammenspiel zwischen menschlichem Handeln und dem Widerspiegeln der Heiligkeit Gottes „könnte ich stehlen und so den heiligen Namen Gottes in den Schmutz ziehen“.

        I.            Unser Täglich Brot

Von nun an ist von den Bedürfnissen des Menschen die Rede. Jetzt wir Gott direkt angesprochen (2. Person Singular) und die absolute Abhängigkeit des Menschen von Gott wird herausgestellt.

Hier ist jetzt vom täglichen Brot die Rede. Wir sprechen also von einem Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Wir vertrauen Gott voll und ganz, dass Er uns versorgen wird.

Wichtig ist es in diesem Vers auch zu bedenken, dass wir hier um täglich Brot und nicht um Kuchen oder Torte.[2] Es geht um das, was wir brauchen. Gottes Wissen über das was wir wirklich brauchen, mag doch in einem großen Kontrast zu dem unseren stehen.[3]

Die Bitte „Gib uns heute unser täglich Brot“ schließt nicht die Arbeit des Einzelnen aus. Wir haben Verantwortung für unser Essen zu sorgen. Darüber hinaus sind wir auch verpflichtet denen zu geben, die nur wenig oder gar nichts haben. Aber es ist auch ein Ausdruck tiefen Vertrauens und Wissens, dass all diese Dinge ultimativ in Gottes und nicht in unserer Hand liegen.

Jesus lehrt über das Wissen Gottes der menschlichen Nöte (Matt 6,25-30) und über die Güte Gottes der gute Gaben seinen Kindern schenkt (Matt 7,11// Lk 11,13 wo die „guten Gaben“ nun „der Heilige Geist“ ist).

Vielleicht ist hier auch eine Anspielung auf das Manna, welches Gott für die Israeliten in der Wüste bereithielt (siehe 2. Mose 16).

5. Mose 8,2-3+16:

Erinnert euch an den ganzen Weg, den der Herr, euer Gott, euch während dieser 40 Jahre durch die Wüste führte. Dadurch wollte er euch demütigen und auf die Probe stellen, um euren wahren Charakter ans Licht zu bringen und um zu sehen, ob ihr seine Gebote befolgen würdet oder nicht.

Ja, er ließ euch eure Abhängigkeit spüren, indem er euch hungern ließ. Dann gab er euch Manna zu essen, das ihr und eure Vorfahren bis dahin nicht kanntet. Dadurch wollte er euch zeigen, dass der Mensch mehr als nur Brot zum Leben braucht. Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund des Herrn kommt.

und gab euch in der Wüste Manna zu essen, eine Speise, die eure Vorfahren bis dahin nicht kannten. Auf diese Weise wollte er euch demütig machen und auf die Probe stellen, um euch letztendlich mit Gutem zu beschenken.

Der Mensch lebt bekanntlich nicht vom Brot allein. Da wir an Gott schuldig geworden sind und es auch ab und an immer wieder mal werden, so ist es doch mehr als nötig, dass wir Ihn um Vergebung bitten

      II.            Vergebung

Da wir Gott unseren ganzen Gehorsam schuldig sind, wir Ihm uns aber nicht immer unterordnen, werden wir an Ihm schuldig – wir laden Schuld auf uns.[4] Im Aramäischen ist der Begriff für Schuld im kommerziellen sind, gleich dem religiösen Wort der Sünde. [5]

Es war (und ist?) im Judentum allgemein bekannt, dass auch die Vergebung Gottes ein menschliches Grundbedürfnis ist. [6]

So lesen wir beispielsweise in Psalm 103,10–13:

10 Er bestraft uns nicht für unsere Sünden und behandelt uns nicht, wie wir es verdienen.

11 Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Gnade gegenüber denen, die ihn fürchten.

12 So fern der Osten vom Westen ist, hat er unsere Verfehlungen von uns entfernt.

13 Wie sich ein Vater über seine Kinder zärtlich erbarmt, so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.

Diese fünfte Bitte ist eine – wie soll ich sagen – gefährliche, beängstigende oder erschreckende Bitte, die wir Gott so stellen können. [7] Dies hat mit der folgenden Zusatzklausel zu tun: „wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig geworden sind.“

Gott soll uns also so vergeben, wie wir anderen vergeben oder vergeben haben. Dies ist schon eine harte Nuss.

Diese ist die einzige Bedingung, die im Vaterunser genannt wird – wir sollen bereit sein zu vergeben. Das dies Gewichtigkeit für Jesus hat, können wir an den Versen 14-15 leicht erkennen: „Wenn ihr denen vergebt, die euch Böses angetan haben, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr euch aber weigert, anderen zu vergeben, wird euer Vater euch auch nicht vergeben.“

Unter anderem lesen wir in der jüdischen Weisheitstradition das folgende: [8]

Der Herr übersieht kein Unrecht; wer sich rächt, muss mit der Rache des Herrn rechnen. Wenn jemand dir Unrecht getan hat, vergib ihm! Dann wird der Herr auch deine Schuld vergeben, wenn du ihn darum bittest.
Aber wenn du einem anderen gegenüber unversöhnlich bleibst, kannst du beim Herrn keine Vergebung erwarten.
Wenn du kein Erbarmen hast mit einem anderen Menschen, einem Sünder, wie du selbst es bist, wie kannst du dann um Vergebung deiner Schuld beten?

(Ben Sirach 28,1–4)

In Matt 5,23-24 sprach Jesus bereits davon sein Opfer am Altar liegen zu lassen, um sich erst mit dem zu versöhnen, an dem man sich verschuldet hat (eine interessante Herausforderung, wenn man bedenkt, dass die Audienz Galiläer sind!). [9]

Wir dürfen das ganze hier aber nicht in einer Art zeitlichen Abfolge sehen – so wie wir vergeben haben wird uns Gott vergeben. Gottes Gnade ist immer an erster Stelle (siehe z.B. die zeitliche Abfolge in Matt 18,23-35!). Aber wir V. 14-15 klar machen geht es um Vergebungsbereitschaft eines Nachfolger Jesu.

Gerade in unserer Kultur hat dies besondere Anwendungsnotwendigkeit. Wir sind ja eine Gesellschaft, die Vergebung nicht ausstehen kann. Vergebung beinhaltet ja auch, dass etwas falsch gemacht wurde bzw. dass jemand schuldig geworden ist. Jedoch gibt es ohne Vergebung kein wahres, volles und reiches Leben, das Jesus uns schenken möchte. [10]

Lebst du in einer Situation, in der es keine Vergebung gibt, keinen Frieden? Ist vielleicht ein Gespräch dran, das du schon lange versuchst zu umgehen? Ich möchte dich ermutigen dieses Gespräch zu suchen. Vielleicht ist heute der Tag?!

    III.            Versuchung

          a.       „Führe uns nicht in Versuchung“

Hier kommt noch einmal menschliche Schwäche und unsere radikale Abhängigkeit von Gott zum Ausdruck. Man auch übersetzen „Lass nicht zu, dass wir der Versuchung nachgeben.“

Gott erlaubt die Prüfung unseres Glaubens. Er selbst aber führt nicht in Versuchung, so dass wir Sünden begehen (Jak 1,13-15).

5. Mose 8,2:

Erinnert euch an den ganzen Weg, den der Herr, euer Gott, euch während dieser 40 Jahre durch die Wüste führte. Dadurch wollte er euch demütigen und auf die Probe stellen, um euren wahren Charakter ans Licht zu bringen und um zu sehen, ob ihr seine Gebote befolgen würdet oder nicht.

Römer 5,3-5:

Wir freuen uns auch dann, wenn uns Sorgen und Probleme bedrängen, denn wir wissen, dass wir dadurch lernen, geduldig zu werden. Geduld aber macht uns innerlich stark, und das wiederum macht uns zuversichtlich in der Hoffnung auf die Erlösung. Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.

Hebr 11,17a: “Durch den Glauben war Abraham bereit, Isaak als Opfer darzubringen, als Gott ihn auf die Probe stellte.“

Die fünfte Bitte ist ein Gebet eines Menschen, der sich der eigenen Schwäche bewusst und deshalb bewusst Nähe zu Gott sucht. Er oder sie rühmt sich nicht der eigenen Stärke, sondern stützt sich voll und ganz auf die Gnade Gottes (siehe auch Jesus‘ Gebet in Matt 26,42; welches dem Bitt-Gebet in 6,10 sehr nahe kommt).[11]

           b.      „sondern erlöse uns von dem Bösen“

Zu „führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“ bemerken wir, dass hier eine charakteristische biblische Flexibilität am Werk ist. Gott hat alles in seiner Hand. Einerseits erhoffen wir von Versuchungen verschont zu bleiben, wenn sie aber kommen, standhalten zu können. Dennoch betet man auch gleich zu Gott er solle die Situation ändern und für uns eintreten. [12] Was für ein Gott, der solch ein Gebet erhört.

Dass Gott uns von dem Bösen erlösen soll, zeigt, dass wir hier mit Versuchungen zur Sünde zu tun haben. Des Weiteren ist es Satan – laut 1. Petr 5,8 – als auch unsere eigenen Begierden – laut Jak 1,14 – die zur Sünde verführen. Nur im Matthäusevangelium wird davon berichtet, dass Jesus vom Geist in die Wüste geführt wurde, „weil er dort vom Teufel auf die Probe gestellt werden sollte.“[13]

Gott ist unser Erlöser und nicht unser Versucher.

Einer unserer großen Hoffnung wir im 1 Korinther 10,13 zum Ausdruck gebracht:

Vergesst nicht, dass die Prüfungen, die ihr erlebt, die gleichen sind, vor denen alle Menschen stehen. Doch Gott ist treu. Er wird die Prüfung nicht so stark werden lassen, dass ihr nicht mehr widerstehen könnt. Wenn ihr auf die Probe gestellt werdet, wird er euch eine Möglichkeit zeigen, trotzdem standzuhalten.

 

    IV.            Denn Dein Ist Das Reich

Dieser Teil ist nicht im ursprünglichen Text zu finden, doch war es üblich einen Lobpreis (oder Doxologie) am Ende eines Gebetes anzufügen.

Wir lesen in 1. Chronik 29,10-13 – was evtl. als Vorlage diente – folgendes:

Dann lobte David den Herrn vor allen Versammelten: »Herr, Gott unseres Stammvaters Israel, gepriesen seist du für immer und ewig!

Dein, Herr, sind Größe, Macht, Herrlichkeit, Ruhm und Hoheit. Alles im Himmel und auf der Erde gehört dir; dein ist das Reich, Herr. Wir beten dich an als den Herrn über alles.

Reichtum und Ehre kommen allein von dir, denn du bist Herr über alles. Macht und Stärke verleihst du dem, den du groß und mächtig machen willst.

Gott, wir danken dir und preisen deinen herrlichen Namen.

Schluss:

Das gesamte Gebet (vor allem die Wir-Bitten) ist all-umfassend:[14] (1) das tägliche Brot deckt das Physische, (2) die Vergebung das Geistliche und (3) Schutz vor Versuchung das Moralische. Manch einer spricht sogar davon, dass es das Gegenwärtige (täglich Brot), das Vergangene (Vergebung), als auch das Zukünftige (Gottes Bewahrung).[15]

Stott sieht sogar einen trinitarischen Hinweis in diesen Bitten.[16] Durch die Schöpfung  und Fürsorge des Vaters können wir unser täglich Brot erlangen, durch den Kreuzestod Jesu an unserer Stelle können wir wahre Vergebung empfangen und durch die Kraft des Heiligen Geistes können wir ein Leben zu Ehre Gottes leben.

Nochmals auf das ganze Vaterunser bezogen:

Gebet ist nicht dafür da sich selbst zu profilieren und Aufmerksamkeit auf sich selbst zu richten

Gebetsqualität hängt nicht von der Quantität ab

Das Herzen des Gebetes ist die Anbetung Gottes „Vater unser“

Gottesanliegen haben primären Status im Leben eines Christen

Gebet (eigene „Übersetzung“ der letzten drei Bitten):

Himmlischer Vater,

Gib uns das was wir brauchen, was Du für gut für uns hältst,

Vergib uns unser eigenmächtiges Handeln und unseren Ungehorsam, und auch wir vergeben denen, die Unrecht an uns getan haben.

Schenke, dass wir von Versuchungen ferngehalten werden und dass wenn wir in solche geraten deine Bewahrung erfahren und du uns aus dem Bösen herausholst.


[1] John R. W. Stott, The Message of the Sermon on the Mount, The Bible Speaks Today (Downers Grove, IL: InterVarsity Press, 1978), 150–151. Siehe auch Kate Dugdale, “Understanding the Lord’s Prayer as a Paradigm for Prayer,” Stimulus: The New Zealand Journal of Christian Thought & Practice 19, no. 3 (2012): 32.

[2] Jon M. Stubblefield, “Matthew 6:5-15,” Review & Expositor 87, no. 2 (1990): 306.

[3] Dugdale, “Understanding the Lord’s Prayer as a Paradigm for Prayer,” 34.

[4] Leon Morris, The Gospel according to Matthew (Grand Rapids, MI : Leicester, England: Eerdmans ; Inter-Varsity Press, 1992), 147.

[5] David E. Garland, “The Lord’s Prayer in the Gospel of Matthew,” Review & Expositor 89, no. 2 (1992): 223. Ähnliches sehen wir auch in Matt 18,23-35. Die Ausgangsfrage des Petrus ist eine Frage der Vergebung: „Wie oft soll ich denn vergeben?“ Petrus‘ eigene Antwort „Sieben mal?“ geht schon weit über das Rabbinische Verständnis hinaus (drei-mal). Jesus – in Anlehnung an 1. Mose 4,24 in der Lamech uneingeschränkte Rache ausspricht – gebietet uneingeschränkte Vergebung. Der erste Schuldner hatte 10.000 Talente Schulden. Talent ist die höchste Währungseinheit der damaligen Zeit. 10.000 ist die höchste Zahl, die im griechischen ausgedrückt werden kann. Wir reden also von einer immensen Summe: ca. einige Millionen, wenn nicht gar einige Milliarden Euro – eine Summe, die für diesen Schuldner auch nicht in mehreren hundert Jahren aufgebracht werden könnte. Der zweite Schuldner hatte nur 100 Denare (100 Tage-Lohn).

[6] John Nolland, The Gospel of Matthew: A Commentary on the Greek Text, The New International Greek Testament Commentary (Grand Rapids, MI: Bletchley: Eerdmans; Paternoster Press, 2005), 290: “Debt is also an image for sin in Mt. 18:23–35; Lk. 7:41–43. Judaism well recognised God’s forgiveness as a basic human need.”

[7] Vgl.  J. D. G Dunn, “Prayer,” in Dictionary of Jesus and the Gospels, ed. Joel. B Green, Scot McKnight, and I. Howard Marshall (Downers Grove, IL: InterVarsity Press, 1992), 622.

[8] Nolland, The Gospel of Matthew, 291.

[9] Garland, “The Lord’s Prayer in the Gospel of Matthew,” 224.

[10] Vgl. Karl N. Jacobson, “A Word in Season: Preaching the Lord’s Prayer,” Word & World 22, no. 1 (2002): 91. Stubblefield, “Matthew 6,” 306: “General Oglethorpe reportedly said to John Wesley, ‘I never forgive.’ Appropriately, the evangelist replied, ‘Then I hope, sir, you never sin.’”

[11] Dunn, “Prayer,” 623. Garland, “The Lord’s Prayer in the Gospel of Matthew,” 225: ‘In the Hebrew Scriptures, only God’s own people are put to the test, never the heathen. God allows Israel to be tested by false prophets and diviners “to know whether you love the Lord your God with all your heart and soul” (Deut 13:3). Of God’s people, only the pious are put to the test, never the ungodly. Sirach 2:1 reads: “If you come to serve the Lord, prepare your soul for temptation” (see 2 Chron 32:31).’

[12] Für diesen Absatz siehe Nolland, The Gospel of Matthew, 292–293.

[13] Garland, “The Lord’s Prayer in the Gospel of Matthew,” 226:  ‘This petition [and deliver us from the evil (one)] expands and interprets what being led into temptation means and would confirm that the temptation to sin is in view. It is the Evil One who is directly behind the temptations (see 1 Pet 5:8). Matthew alone points out that Jesus was led by the Spirit into the wilderness “to be tested by the devil” (4:1). While Jesus vanquished Satan in the wilderness at the very points where Israel failed (hunger, Exod 16; testing God’s faithfulness, Exod 17; and idolatry, Exod 32), he continued to be tested by those who opposed his ministry (16:1; 19:3; 22:18, 35; 27:39-43) and by those who supported him (16:22-23).’

[14] John R. W. Stott, The Message of the Sermon on the Mount, The Bible Speaks Today (Downers Grove, IL: InterVarsity Press, 1978), 150–151. Siehe auch Kate Dugdale, “Understanding the Lord’s Prayer as a Paradigm for Prayer,” Stimulus: The New Zealand Journal of Christian Thought & Practice 19, no. 3 (2012): 32.

[15] Dunn, “Prayer,” 623.

[16] Stott, Sermon on the Mount, 151.

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